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Das Gestern

Nach meiner Geburt, um 6.15 Uhr am 30. November 1951, wurde ich auf einem Bauernhof in Courlevon, mitten auf der Sprachgrenze im Kanton Freiburg, Gross-gezogen (es tat nicht weh, keine Bange... es hiess damals einfach so). Zusammen mit zwei Schwestern und einem Bruder, behütet von einer weisen Grossmutter (Einer ihrer Sprüche war immer: "Wer weiss schon, für was das gut ist?", und der kam natürlich immer dann, wenn es überhaupt nicht gut war) verbrachte ich eine (fast) sorglose Kindheit. Das (fast) betrifft das Mühsal der Arbeit auf Feld und Hof, welches damals nun mal einfach "dazu" gehörte.

Zu Beginn der Reise ...

Zu Beginn der Lebens-Reise freut sich Walterli zusammen mit seinen engsten Freunden auf das grosse Abenteuer Leben ...

Mein Buben-Traum war, nicht gerade der Umgebung entsprechend, Pilot zu werden. Bis zur Rekrutenschule, wo dieser Traum sein Ende fand, war meine Ausbildung in Richtung Technik ganz und gar auf dieses Ziel ausgerichtet. Kurz nach der Rekrutenschule heiratete ich Judith und zog 1972 mit ihr nach Zug, wo ich als Ingenieur während 25 Jahren in einem grossen Elektrokonzern tätig war. Schon bald nach dem Wohnortwechsel nach Zug erblickte Sacha, und ca. fünf Jahre später unser zweiter Sohn, Jan, das Licht der Welt. Nach vielen Jahren der Gemeinsamkeit in der Familie wurde unsere Ehe 1994 aufgelöst. Seither lebe ich in einer kleinen, kuscheligen Wohnung an der Bohlstrasse am Rande der Stadt Zug. 

Die Ehescheidung 1994 wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben. Die Frage des "Warum" über die Scheidung, warum gerade mir das passierte, erschütterte meine damalige Sicht der Welt in den Grundfesten. Das In-Frage-stellen der Welt und meiner selbst begann. Das Studium von Lehren und Bücher über Lebensfragen, Lebensgesetze, Esoterik, Astrologie und dann ganz besonders Reiki und Advaita Vedanta nahm im Laufe der Zeit einen grossen Teil meiner Freizeit in Anspruch. 

Meine Entwicklung wurde besonders unterstützt, gefördert und geprägt durch die eineinhalb Jahre dauernde Ausbildung zum Bewusstheitstrainer bei Lothar und Lisl Falk. In dieser und durch diese Ausbildung (Herbst 1997 bis Frühling 1999) wurde eine (fast) komplett neue Basis für meine Zukunft gelegt. Ein Berufswechsel und der Einstieg in die selbständige Praxis-Tätigkeit sind die markantesten Früchte davon im Aussen. Parallel dazu verlief der Start des Reiki Unterrichtens und ein wenig später die Aufnahme der "Tätigkeit" als Transzendenz Prozess Trainer. In den Vordergrund meiner Interessen rückte die Lehre der Non-Dualität des Advaita Vedanta, welche ich persönlich als Quelle des Transzendenz Prozess' betrachte. In der Zeit des Transzendenz Prozess' konzentrierte sich meine brennende Aufmerksamkeit tiefer und tiefer auf die Erforschung des Bewusstseins und der Bewusstheit. In Laufe dieses, fast sich in sich selber antreibenden Prozesses, erschien mehr und mehr Klarheit über grundlegende Fragen zum Menschsein. Der Prozess geht weiter, tiefer, klärt auf und, fast paradoxerweise, vereinfacht alles, befreit. Bewusstsein kennt keine Grenzen...

Klarheit, Einfachheit, Freiheit sind Worte, welche noch versuchen auf das hinzuweisen was bleibt. Meine Arbeit und mein Leben stelle ich in den Dienst der Mitmenschen, welche bereit sind und diesen "Weg" erkennen als das was er ist: Die wesentliche Aufgabe überhaupt. Eigenverantwortung für alles im Leben als Befreiung aus dem Opfer- und Leidensdasein  zu erkennen, verändert und befreit die Sicht. Verstehen ist alles...


 

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